Perfektes Porträt – Rassestandard
Der Australian Labradoodle ist ein anmutiger Hund mit einem kompakten und perfekt ausgewogenen Körperbau. Seine Haltung strahlt Freude aus und sein Blick zeugt von außergewöhnlicher Intelligenz und Intuition. Er ist ein Sportler mit leichtem Schritt, der immer „menschenbezogen“ zu sein scheint.
1. Abmessungen und Proportionen
Bei dieser Rasse ist Harmonie wichtiger als steife Zentimeter. Die ideale Silhouette passt in ein Rechteck (Proportion 10:12 – etwas länger als groß).
Es gibt drei Größenvarianten:
- Miniatur: Widerristhöhe von weniger als 45 cm.
- Medium: von 45 cm bis 60 cm Widerristhöhe.
- Standard: über 60 cm am Widerrist.
Wichtig: Der Hund sollte sportlich, aber nicht schwer sein. Wirbelsäule und Rippen dürfen nicht hervorstehen, müssen aber mit leichtem Druck unter den Fingern spürbar sein.
2. Temperament: Das Herz der Rasse
Dies ist ein Schlüsselelement des Musters. Der Hund muss freundlich, lebhaft und kooperativ sein. Charakteristisch ist, dass er intensiv den Blickkontakt zu seinem Besitzer sucht – dieser Hund „hört mit den Augen“.
3. Kopfanatomie und Blick
- Kopf: Edel geschnitzt, mit deutlichem (aber nicht übermäßigem) Stopp. Die Schnauze ist breit und endet in einer großen, fleischigen Nase – das ist das Markenzeichen der Rasse. Ein schmaler oder spitzer Fang gilt als Fehler.
- Augen: Groß, oval oder rund, weit auseinanderliegend. Die Augenfarbe harmoniert immer mit der Fellfarbe (von dunkelbraun bei schwarzen Hunden bis haselnussbraun bei schokoladen- und karamellfarbenen Hunden).
- Ohren: Etwas unterhalb der Schädellinie hängend angesetzt, mit leicht erhöhter Basis, die für die nötige Belüftung des Gehörgangs sorgt.
4. Körperstruktur und Rückenlinie
Der Hals ist kräftig und elegant geschwungen und geht sanft in die horizontale Linie des Rückens über. Der Rücken fällt sanft hinter dem Widerrist und über die Hüften hin zum tief angesetzten Schwanz ab. Im Ruhezustand ähnelt der Schwanz einer Säbelform; kann in aufregenden Momenten höher getragen werden.
5. Gliedmaßen und Bewegung
- Front: Starke Knochen, gerade Beine und kurze, kräftige Handgelenke. Schultern lang und gut gewinkelt.
- Zurück: Die Oberschenkel sind breit und gut bemuskelt, was dem Hund „Antrieb“ verleiht.
- Bewegung: Das ist pure Poesie – der Hund soll den Eindruck erwecken, als würde er mühelos über dem Boden schweben. Die Bewegung ist agil, flexibel und völlig natürlich.
6. Fell: Ein einzigartiges Merkmal der Rasse
Es gibt zwei Arten von einschichtigem Fell (ohne Unterwolle), was für Allergiker von entscheidender Bedeutung ist:
- Wolle: Es ähnelt der Struktur eines Pudels, ist dicht und lockig. Es muss regelmäßig getrimmt werden (Körper und Pfoten auf gleiche Länge).
- Vlies: Weich, wellig und seidig im Griff. Wird normalerweise in einer längeren, üppigen Form präsentiert.
7. Farben
Die Farbpalette ist äußerst reichhaltig:
- Schokoladen- und Brauntöne: Von hellem Karamell über Milchschokolade bis hin zu tiefem Dunkelbraun
- Helle Farben: Cremig, schwammartig.
- Rottöne: Rot, Karamell, Aprikose.
- Einzigartig: Lavendel, Pergament (Pergament), Café-au-lait (Kaffee mit Milch).
- Zweifarbig: Zweifarbige Kombinationen (mit einem überwiegenden Anteil an Weiß oder Creme) sind erlaubt, in reinen Arbeitslinien jedoch weniger verbreitet.